Starke Rückendeckung für Harry Michel


CDU-Bürgermeisterkandidat stellt Viaduktfest auf den Prüfstand

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Rund um den Bürgermeisterkandidaten Harry Michel (vorn, Mitte) gruppieren sich die CDU-Ratskandidaten (von links) Anton Wittke, Marita Möbuß, Jörg Kriegesmann, Christa Meier-Rohde, Matthias Möllers, Anton Göllner, Matthias Stiewe, Reinhard Schäfers, Christina Böddeker, Hermann Striewe, Heinrich Bendix, Stefan Lütkemeier und Stefan Möbuß. Christoph Weber war erkrankt und fehlt auf dem Bild.    (Foto: WV)

 

Altenbeken(WV). Eindeutiges Ergebnis: Harry Michel wurde in der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Altenbeken mit 96 Prozent der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Der 48-jährige Steuerberater wohnt seit seiner Heirat 2001 in Altenbeken, ist seit 2009 Gemeindeverbandsvorsitzender der Egge- CDU und zugleich Mitglied des Gemeinderates. Michel will für den heimischen Mittelstand die Rahmenbedingungen verbessern und aktiv auf den Zuzug weiterer Betriebe hinarbeiten, um auf diese Weise Arbeitsplätze in der Gemeinde zu bewahren und weitere zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, wäre die Rückkehr zu einem Gewerbesteuerhebesatz von 395 Prozentpunkten ein positives Signal (derzeit 411 Prozentpunkte), sagte der Kandidat.

Das Viaduktfest bezeichnete Michel als einen wichtigen Baustein in der Außendarstellung der Gemeinde. Nach dem Wegfall von Eon als Hauptsponsor mit 40 000 Euro müsse die Finanzierung und Gestaltung des Viaduktfestes überdacht werden. Ein Verlust von 110 000 Euro pro Viaduktfest sei nicht hinnehmbar. Zudem finde der Termin für die Veranstaltung bei den Altenbekener Vereinen nur ein geteiltes Echo, sie wünschten sich zudem ein ernsthaftes Einbeziehen ihres Sachverstandes und ihrer oft langjährigen Erfahrungen, sagte Harry Michel weiter.

»Der Erhalt der Grundschulen und Kindergärten in allen drei Ortsteilen hat für mich absolute Priorität, damit Altenbeken auch in Zeiten des demografischen Wandels für junge Familien attraktiv bleibt«, ging Michel schließlich auf die Familienpolitik ein. Ein Fingerzeig sei hierbei das »Hiddenhausener Modell«: nach der Devise »Jung kauft Alt« wird gewachsene Bausubstanz erhalten.

Michel betonte auch, er wolle sich auch weiterhin dafür einsetzen, »dass Altenbeken nicht von einem Nationalpark beeinträchtigt wird.«

In einem Grußwort wies der CDU-Kreisvorsitzende Karl- Heinz Wange auf den von der rot-grünen Landesregierung auf den Weg gebrachten Landesentwicklungsplan hin, der die Entwicklung des ländlichen Raums einschränken könne. Wange sagte dem CDU-Gemeindeverband Altenbeken mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Harry Michel die volle Unterstützung des CDU-Kreisverbandes für den anstehenden Kommunalwahlkampf zu.

Für die Wahlbezirke 1 bis 14 wurden die Ratskandidaten wie folgt nominiert: Matthias Möllers, Jörg Kriegesmann, Anton Göllner, Christoph Weber, Stefan Möbuß, Reinhard Schäfers, Anton Wittke, Marita Möbuß (alle Altenbeken), Heinrich Bendix, Christa Meier- Rhode (beide Buke), Hermann Striewe, Christina Böddeker, Matthias Stiewe und Stefan Lütkemeyer (alle Schwaney).
Die vorderen Plätze der Reserveliste belegen Harry Michel, Christoph Weber, Christina Böddeker und Hermann Striewe.

Der Schwaneyer Hermann Striewe wird nach einstimmigem Votum der Altenbekener CDU-Mitgliederversammlung für eine Kreistagskandidatur vorgeschlagen. Der Kreisparteitag der der CDU tagt am 5. Februar.

 


Bericht im Westfälischen Volksblatt vom 30.01.2014

Carsten Linnemann

 


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